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Schöffenangelegenheiten - Erwachsenenstrafsachen 

Der Fachbereich Recht und Ordnung nimmt Bewerbungen zum Schöffenamt in Erwachsenenstrafsachen entgegen. Die Bewerbungsfrist für die Schöffenperiode 2014 - 2018 ist bereits abgelaufen! Sollten Sie für die Schöffenperiode ab 2019 Interesse an dem Ehrenamt haben, bewerben Sie sich bitte im zweiten Halbjahr 2017.

Schöffen sind Laienrichter, die neben hauptberuflichen Richtern bei der Urteilsfindung am Gericht mitwirken. Sie repräsentieren das Volk bei der Urteilsfindung.

Zum Schöffen kann sich jede(r) bewerben,

  • die/der Deutsche(r) im Sinne des Staatsangehörigkeitsgesetzes ist.
  • die/der nicht die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter durch strafgerichtliches Urteil verloren hat und nicht wegen eines Verbrechens oder eines vorsätzlichen Vergehens zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden ist.
  • gegen die/den kein Ermittlungsverfahren wegen eines Verbrechens oder eines Vergehens, das den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann, schwebt.
  • die/der nicht infolge richterlicher Anordnung in der Verfügung über das Vermögen beschränkt ist.
  • die/der keine geistigen oder körperlichen Gebrechen hat, die die Eignung zum Schöffenamt mindern.
  • die/der bei Beginn der Schöffenperiode das 25. Lebensjahr vollendet und das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet hat
  • die/der seit mindestens einem Jahr im Stadtgebiet von Hannover den Hauptwohnsitz angemeldet hat, sowie

die/der nicht

  • Mitglied der Bundes- oder Landesregierung ist;
  • Beamter/in, die/der jederzeit einstweilig in den Warte- oder Ruhestand versetzt werden kann, ist;
  • Richter(in) oder Beamter/in der Staatsanwaltschaft, Notar(in) oder Rechtsanwalt(anwältin) ist;
  • gerichtliche(r) Vollstreckungsbeamter/in, Polizeivollzugsbeamter/in, Bedienstete(r) des Strafvollzugs oder hauptamtliche(r) Bewährungs- oder Gerichtshelfer(in) ist;
  • Religionsdiener(in) oder Mitglied solcher religiöser Vereinigungen, die satzungsgemäß zum gemeinsamen Leben verpflichtet sind, ist;
  • als ehrenamtliche/r Richter/in in der Strafrechtspflege in zwei aufeinander folgenden Amtsperioden tätig gewesen ist, von denen die letzte Amtsperiode zum Zeitpunkt der Aufstellung der Vorschlagsliste (2013) noch andauert.

Eine Schöffenperiode dauert 5 Jahre (01.01.2009 bis 31.12.2013, 01.01.2014 bis 31.12.2018 usw.), in der die Schöffen ca. einen Sitzungstag pro Monat haben.

Bewerbungen können für eine bestimmte Schöffenvorschlagsliste nur dann berücksichtigt werden, wenn sie 14 Monate vor Beginn der jeweiligen Schöffenperiode eingereicht worden sind.

Nähere Auskünfte können Sie unter (0511) 168 - 4 60 18 erhalten.

Sie haben auch die Möglichkeit sich als JugendschöffIn beim Fachbereich Jugend und Familie zu bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder telefonisch unter der Rufnummer 168 - 4 58 97.

Unter dem Reiter "Downloads/Links" finden Sie darüber hinaus weitere Informationen und Bewerbungsformulare.